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Die Definition eines Familien-Skate-Festes
Da regnet es wochenlang, die Temperaturen sind im Keller und der Sommer macht seinem Namen nicht gerade alle Ehre. Doch am 21.8. stand der Little Sista Skatecup im Leipziger Süden auf dem Terminplan. Der Skatepark im Conne Island ist bereits so alt wie der Cup selbst und muss jedes Jahr wieder fit gemacht werden. Jede sonnige Minute in den letzten Wochen wurde dafür genutzt. Kaum war alles fertig, war es auch so weit und es war der Morgen des ältesten ostdeutschen Skateboard Contests. Als hätten alle kleinen Kinder am Vortag aufgegessen, strahlte die Sonne an diesem Tag und versprach nur das Beste für die Boarder und deren Gäste. Schon am frühen Vormittag waren viele Kids vor Ort, die sich nicht nur auf Ihren Wettkampf freuten. Während der Kids Contest der bis 14-jährigen lief, füllte sich der Platz stetig und man war froh, wenn man einen guten Platz um die im Wald gelegene Skateanlage ergattert. Und wie in jedem Jahr war es ein großes Treffen von Freunden und Begeisterten, von Skatern und Interessierten, von denen die gerade schon bis zu denen die gerade noch laufen konnten – ein Zeichen, dass die Skateszene in Leipzig stark am wachsen ist.
Bei den Kids gewann bereits zum zweiten Mal Konstantin Taraba, den wir im nächsten Jahr wohl bei den Großen sehen werden. Zeit dafür hat der jüngste Starter Anthony mit seinen sechs Jahren noch lange. Er schaffte es ins Finale und das hatte nicht nur mit seiner „Größe“ zu tun, sondern auch sein großartiger Lauf überzeugte die Jury.
Bei den Amateuren traten Starter aus ganz Mitteldeutschland an. Von Magdeburg bis Dresden, fuhren Rollbrettler im Alter von 15 bis 35 Jahren gegeneinander. Der Cup blieb dennoch in Leipzig, denn die drei Gewinner des letzten mitteldeutschen Contest (GWG Summersession in Halle) Christian Müller, Stephan Günther und Christoph Hemmo konnten gegen Lars Schönfelder einfach nichts ausrichten.
Bei den gesponserten Fahrern war es dann so richtig eng. Für das große Finale hatten sich Tim Lampe aus Leipzig, Thomas Prochaska aus Berlin und die beiden Dresdner Tom Kleinschmidt und Conrad Bauer qualifiziert. Auch wenn alle vier Skater eine tolle Show lieferten, so konnte sich die Jury zwischen den beiden Elbestädtern am Ende nicht entscheiden. Der Titel wurde also im best-of-three Schnick-Schnack-Schnuck Battle entschieden. Dabei gewann hauchdünn und mit „Papier gegen Stein“ Tom Kleinschmidt und holte sich damit nach dem Fuck You Too Titel schon den zweiten Leipziger Cup in diesem Jahr.
Dieses dramatische Stechen war das Salz in der Suppe des 17. Little Sista Cups. Freuen wir uns auf 2011, wenn der Urban Souls e.V. wieder ins Conne Island einlädt. [ca]
Ergebnisse und Bilder: www.urban-souls.de
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