Samstag, 19. Mai 2012
Charles Bronson April 2010

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„Wie ein Ei die Welt verändert?“...

...fragt der kleine Toni Black seinen Lampenmeister Oberst Karl Nickel. Der Oberst nimmt sein eines, noch übrig gebliebenes Riesenohr in den Mund und kaut nervös darauf rum. Stille... schmatzen... „ääahm Well... kleiner Toni, die Welt ist im Wandel und auch deine Welt wird in Zukunft eine Andere sein. Lampenmeister mit nur einem irgendwas werden es immer schwerer haben als die normalen Zweiwashaber. Die Zweier sind gesellschaftlich anerkannt und frei von jedem Spott. So ist das nun mal. Blöder Aristoteles mit seinem gesunden Mittelmaß. Dennoch öffnen sich für dich ganz neue Türen. Die Vergangenheit hat bewiesen, dass gerade in unserer Zunft Keinwashaber großen Erfolg haben können und ich sehe in dir großes Potenzial. Du bist durch deine Monotino quasi nur noch ein Ei vom Weltruhm entfernt. Lass uns zusammenarbeiten.“ Toni versteht die Welt nicht mehr doch Karl setzt seinen Monolog fort: „Mein VHS Regiekurs ist fast beendet und ich fühle mich reif für großes. Mein Vorschlag ist folgender: Du eröffnest eine Bar oder eine Disko, ganz egal, irgendwas mit Gastronomie. Die Black Bar oder, oder, oder.“ Karl Nickel futtert sich vor lauter Aufregung bald noch sein letztes Ohr ab. „Dann fängst du an alle Leute zu bescheißen, natürlich nur für einen guten Zweck. Unseren Zweck. Haben wir genug Geld zusammen, quetsch ich dir dein übriggebliebenes Ei ab. Dann beginnen wir mit den Dreharbeiten. Toni Black ist geil, wir brauchen nur noch einen passenden Künstlernamen für mich.“ Karl kaut und knabbert. „Ich hab´s: Bill Redner klingt super... obwohl die Welt schon den echten Oberst kennenlernen soll. Ach ist das schwierig.“ Toni steht der Angstschweiß, wegen der nahenden Eierquetschung, in den Socken. Aber er hat auch Bock auf Weltruhm.
Dilemma! Karl Nickel schwärmt weiter: „Ich sehe die Schlagzeilen vor mir: Toni Black in dem neuen Blockbuster Kein Ei von Karl Nickel“ Toni schreit um Hilfe. Karl schreckt auf und überlegt kurz: „Okay mein Kleiner ganz ruhig... machmer dann. Lass uns erstmal ins Bronson schauen, damit du auf andere Gedanken kommst. Da gibt´s heute so ein Tropisch-Englisches Osterfest mit Indierock und Dschungel Housemusik... vielleicht finden wir ja doch noch ein zweites Ei für dich.“

Eine Woche später, am 10. April wird live und analog gezwirbelt. Da ist der Laufmasche aus Gießen zu Besuch um zusammen mit Oliver Goldt von Freude am Tanzen und Marjan Pavel den Hallensern ein elektronisches Fest zu bescheren. Wer Gomma Records aus München oder Ben Mono aus Berlin noch nicht kennt... der ist selber Schuld. Aber das macht auch nichts, da sich ja jeder am 17. April selber davon überzeugen kann ob ihm dieser Sound zusagt. Das Selbige gilt für den 24. Da ist mit Rene Bourgeois ein Berliner in Halle den noch keiner so richtig auf der Rechnung hat, von dem aber nach seinen bisherigen Produktionen noch viel zu erwarten ist.

Noch mehr Infos und aktuelle Mixe der kommenden Acts findet ihr im Web auf www.wearecharlesbronson.de

03.04. Tropisch Englischer Ostertanz | 23:00 Uhr
Acts: Michael Night (Newcastle United/ Halle), MySpace: michaelnight | Monkey Safari (What! What! / Halle), MySpace: monkeysafari | Fry (Halle)

10.04. Handarbeit | 23:00 Uhr
Acts: Laufmasche live (RDS Records / Gießen), MySpace: dielaufmasche | Oliver Goldt (Freude Am Tanzen / Jena), MySpace: olivergoldt | Marjan Pavel (Gießen)

17.04. Gomma Klar! | 23:00 Uhr
Acts: Ben Mono (Gomma / Berlin), MySpace: benmono | Mike Okay (What! What! / Halle), MySpace: mikeokay | Illy Noize (Halle), MySpace: illynoize

24.04. SupDubDiDub | 23:00 Uhr
Acts: Rene Bourgeois (SupDub / Berlin), MySpace: r.bourgeois | Mellow (Halle), MySpace: rumpyit | Lowskii (What! What! / Halle), MySpace: lowskii


Absolut Bronson Festival

Manche werden es vielleicht schon mitbekommen haben... Halle bekommt im Mai sein Festival für Musik & Urban Art. Im Spring ist es auch jedoch wird nicht pausiert sondern kultiviert absolutiert. Das Line Up steht soweit und eine weitere internationale Größe konnte noch für Halle begeistert werden... der gute Franzmann Feadz wird es sein. Mit Ed Banger und Bpitch tourt er durch die ganze Welt, doch wird auch er merken welche besondere Energie von Halle ausgeht. Für alle die ihn noch nicht so gut kennen gibt´s hier ein paar Infos zu ihm. Desweiteren könnt ihr euch ein Bild vom kanadischen Berliner Exot Jake The Rapper verschaffen der beim Absolut Bronson Festival den Samstag mitgestaltet. Das komplette Line Up und alle weiteren relevanten Infos gibt´s auf www.absolutbronson.de. Die streng limitierten Festival & Tagestickets könnt ihr ab sofort bei den Veranstaltungen im Charles Bronson kaufen, in der Ticketgalerie Halle & Leipzig und auf der Festivalhomepage. Auf das es warm werde. Euer Charles

WhatWhat_jaketherapper.jpgJake The Rapper
Jacob Basker aka Jake The Rapper ist zurück obwohl er nie weg war. Ganz im Gegenteil: Denn wer behaupten will mehr Live-Gigs und DJ-Sets in den vergangenen beiden Jahren gespielt zu haben als Jake, der  sollte lieber noch mal genau nachzählen. Jake war wirklich überall  und da wo er auftauchte hat er sich einen Namen gemacht: als  Entertainer, DJ, Rapper und Sänger und nicht zuletzt als Freund, Kumpel, ganz einfach als mobile Kontaktmaschine, der immer eine Geschichte zu erzählen hat. Beide Welten seines Live-Sets hat er mit seiner lang erwarteten neuen Maxi auf zwei Seiten ausformuliert. Mit „Less talking, more dancing”  legt er auf Seite A ein Clubmonster für all diejenigen vor, die mal sehen wollen, wie deep so ein Schieber auslaufen kann. Minimal-Disco-Deep-House-Crossover für die Peaktime. Zusammen mit Alexander P.J. Geiger alias Nass reitet er eine Bassline, die dich unweigerlich in  Richtung Tanzfläche drückt. Mit „The End of the World” beschwört Jake sein ganz persönliches Endzeitszenario. Deichkind und Jake: eine Zusammenarbeit, bei der die  Art von Future-Hip-Hop entsteht, die seine Live-Sets so  unverwechselbar machen. „Umarm den Wahnsinn“ geht also in eine neue Runde! Der Meister ruft. Das Ende der Welt hat viele gute Seiten. Der Chor hat schon was getrunken, in repetetiver Meditation. Den Göttern sei Dank, Schicht schichtet sich auf Schicht, ich sag dir den Sinn des ganzen, wenn wir hier fertig sind. Es gibt hier was zu verstehen, mir liegt es auf den Lippen. Worte kommen wie Spielsachen heraus und spielen mir verspielt auf der Zunge, wo sie immer schon lagen. Kannst du dazu tanzen? Blöde fragen, wie ich sehe kannst du gar nicht mehr aufhören. Kannst du beim Denken mitsingen und mit dem Arsch wackeln? Kannst du es vermeiden? Kannst du ausweichen? Es steckt dir schon in den Knien. Es zieht dir schon die Füße weg. Es hat sich schon eingeschlichen, es mischt dich schon auf, Alter. Die Worte schubsen dich und der Beat lässt dir keine Wahl. Genug der Worte. In einer verrückten Welt müssen die Orgeln den Takt bestimmen und dir wahre Wärme geben, einen Fuß breit neben dem Abgrund. Du hast schon vergessen, dass du dich bewegst, aber du kannst nicht mehr aufhören. Das ist gut so. Erinnere dich an alles, was du vergessen hast“
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Feadz (Ed Banger Rec./ FR)
Der Franzose aus Paris hat seine Wurzeln im Hip Hop der 90er. Diese Einflüsse spürt man selbst bei seinen heutigen Produktionen noch, wo er viele Old-School Elemente mit Sounds der Neuzeit verknüpft. Im Jahr 1999 produzierte er zusammen mit Mr. Oizo dessen erstes Album Analog Worms Attack. 2001 veröffentlichte er seine erste solo EP High-B auf Ellen Allien´s Bpitchcontrol Label. Viele großartige Releases später produziert er u.a. Uffie´s und Mr. Oizo´s neuestes Album und tourt mit Justice, Busy P und allen anderen Ed Banger Freunden rund um den Globus um dann 2010 beim Absolut Bronson Festival zu landen.

[what! what!]

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