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Empfehlung / DVD Tipp
„Torpedo“ von Helene Hegemann
Helene Hegemann ist mittlerweile 16 Jahre alt, hat mit 14 ein Drehbuch geschrieben und es mit 15 Jahren verfilmt. Entstanden ist ein Film, der es versteht in seinen 42 Minuten das zu tun, was andere und auch gerade deutsche Filme nicht in 120 Minuten schaffen, eine Geschichte gut zu erzählen.
Mia ist ein fünfzehnjähriges Mädchen, das nach dem Tod seiner drogenabhängigen Mutter zu ihrer Tante Cleo nach Berlin zieht. Doch anstatt geregelter Familienverhältnisse erwartet die ohnehin schon stark traumatisierte Mia ein Leben in der Obhut desillusionierter Schauspieler, die einst die Welt verändern wollten, aber irgendwie nicht dazu gekommen sind. Gezwungenermaßen lässt sie die Hoffnung auf eine intakte Familie los und versucht sich nun in der skurrilen Welt ihrer Zieheltern irgendwie zu etablieren. Dabei Gewährt Helene Hegemann tiefe Einblicke in diese Ecke der Berliner Gesellschaft und die Psyche aller Beteiligten. [cs]
Helene Hegemann:
„Ich habe keine Geschichte entwickelt. Ich kann mich auch nicht erinnern, wann die erste Idee dazu kam. Ich bin von Bochum nach Berlin gezogen, und das ist das Mädchen in „Torpedo“ ja naheliegender weise auch. Ich habe zwei Monate lang überhaupt nichts gemacht und mich mit all meinen schlecht gelaunten Sozialkontakten in Bochum verfeindet. Dann habe ich angefangen, dieses Drehbuch zu schreiben. Durch Berlin wurde mir gezeigt, dass man es als ernsthaften Lebensinhalt betrachten kann, knallneurotisch durch die Gegend zu hüpfen, Drehbücher zu schreiben und auf der Bühne „Wasserflasche, Scheiße“ zu schreien. Aus einem mir unerfindlichen Grund habe ich das Drehbuch zu „Torpedo“ dann fertig geschrieben und es wurde klar, dass ich das auch verfilmen muss. Es gab gar keine andere Option.“ (aus einem Interview von www.fluter.de)
Sprache: Deutsch
System: PAL Farbe
Bildformat:16:9
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Veröffentlichung: 24.07.2009
FSK: Ab 12 Jahren
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