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Dr Dicks RnB History Teil 1 |
Shanty Town - Dr. Dicks „Rhythm & Blues“ History Teil 1
Rhythm and Blues (auch Rhythm & Blues, abgekürzt: R&B, R ’n’ B oder auch RnB) bezeichnet den in den 1940er-Jahren vorherrschenden Stil afroamerikanischer Popmusik: eine rhythmisch stark akzentuierte Form des Blues, aus der später Rock’n’Roll (die von Weißen gespielte und produzierte Form des Rhythm and Blues) wurde.
Der Begriff Rhythm and Blues tauchte 1941, nach einem Tantiemen-Streit zwischen der amerikanischen Urheberrechtsgesellschaft ASCAP und den Rundfunkanstalten der USA erstmals als Gattungsbegriff auf, um den als diskriminierend empfundenen Begriff Race Music zu ersetzen. So betitelte das Billboard-Magazin ab 1949 eine seiner Spartenhitparaden mit Rhythm and Blues. Den Begriff soll Jerry Wexler geprägt haben, der damalige Journalist und spätere Produzent des Plattenlabels Atlantic Records. In der amerikanischen Musikindustrie wird der Begriff so bis heute auch als Sammelbezeichnung für afroamerikanische Mainstream-Musik überhaupt verwendet.
Die Stile der Bands unterschieden sich stark, weshalb eine musikalische Analyse kaum möglich ist. Rhythm and Blues bezeichnet mehr schwarze Unterhaltungsmusik allgemein, als einen einheitlichen Stil. Als gemeinsame Nenner können die starke Betonung des Backbeats (also die Zählzeiten 2 und 4), ein durchgehender meist tanzbarer Rhythmus und die Verwendung der Bluesharmonik genannt werden, die aber nicht unbedingt stringent durchgehalten wird. In Jordans „Choo Choo Boogie“ wird zum Beispiel vom Bluesschema im Refrain in ein acht taktiges Schema in derselben Tonart gewechselt. Im Nachhinein kann diese Musik als Vorläufer des Rock‘n Roll gelten. Rhythmen, Harmonien und Melodien werden vom Rhythm and Blues übernommen und noch etwas Country-Musik hinzu gemischt. Rock‘n‘Roll wird zwar schneller gespielt als Rhythm and Blues , aber zwecks Massenkompatibilität, besonders bei der weißen Käuferschicht, geglättet. Chuck Berry ist einer der Leute, die diese Veränderung wesentlich vorangetrieben haben.
Der Blues ist in diesem Zusammenhang vor allem als zutiefst emotionale musikalische Richtung anzusehen, die ihre Ausdruckskraft vorwiegend aus den vokalen Mitteln ihrer Vertreter gewinnt. In diesem Zusammenhang sei auf die unzähligen Sängerinnen des Genres verwiesen, die die Emotionalität des Blues in verschiedenster Art und Weise ausdrückten. Obwohl es ebenfalls viele Beispiele des Blues als reine Instrumentalmusik gibt. Ferner wurden auch eine Reihe von Leadtechniken (Führungsinstrument) entwickelt, die dazu dienten den gewünschten Ausdruck zu erzielen.
Des weiteren wären hier auch eine Reihe von Blues Besetzungen zu nennen, die die zentralen Vocal Performances mit besonderen Effekten hervor hoben (das Biegen von Gitarrensaiten, der klassische Flaschenhals (Bottleneck) den viele der großen Blues-Gitarristen als Effekt nutzten, die Mundharmonika imitiert die Idiome der menschlichen Stimme etc... [ao]
Fortsetzung in der nächsten Ausgabe!
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