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Empfehlung / Buchtipp
Wem gehört die Welt ...
(Heinrich-Böll-Stiftung und Silke Helfrich Hg.)
Eine eher kindische Frage mag man denken und desinteressiert abwinken, aber angesichts der Tatsache, dass es heutzutage fast nichts mehr gibt, das nicht irgendjemand gehört oder von jemand anderem verkauft wird, wirft dieses Buch zurecht die Frage auf: Warum?
Die Autoren begeben sich dabei in ihren Beiträgen auf die Suche nach dem Allgemeingut und dessen immer stärkerem Verschwinden in einer zunehmend von kommerziellen Interessen geprägten Weltgesellschaft und deren, durch technologischen Fortschritt, immer größeren Möglichkeiten Allgemeingüter auszubeuten. So hat das Patentrecht es weitestgehend, im Namen des Kommerzes erleichtert sich sogar alltägliche Dinge einfach anzueignen und zu verwalten, wobei die Patente auf bestimmte Elemente nur die Spitze des Eisberges darstellen. Auch so Alltägliches und Selbstverständliches wie etwa Wasser ist einer immer stärkeren Kontrolle und Verwertung im Namen einer Versorgungsverbesserung ausgesetzt.
„Wem gehört die Welt“ ermutigt über all das neu zu denken und sich auf neue Wege vor allem des geistigen Eigentums einzulassen. So ist das Buch selbst unter dem Copyright von Creative Commons veröffentlicht worden und im Netz frei verfügbar. [cs]
Oekom Verlag
288 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-86581-133-2
24.90 EUR
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