
Kapitän Gustav steuert mit seinem Schneckenschiff eine ihm unbekannte, wenn doch aus der Ferne recht hübsch anzusehende kleine Insel an, um sich dort dem wohlverdienten Ruhestand hinzugeben. Die Mannschaft, bestehend aus einem sprechenden Bären (erster Offizier), seiner Frau Eva nebst Kindern, fünf abenteuerlustigen Fröschen, einem notgeilen Kaninchen und diversen Eingeborenen begrüßt die Idee und beginnt sich voller Vorfreude auf den Landgang vorzubereiten. Soweit so gut.
Niemand ahnt jedoch was das Innere der Insel verbirgt – einen despotisch neurotischen Herrscher den es zu bekämpfen gilt...
Bis hierhin ist die Geschichte auch noch ganz klar und ohne jede Anstrengung konsumabel, doch dann entfaltet sich aus den bis dahin schon wahrgenommenen Absonderlichkeiten ein grellbunter Bilderteppich der es schafft den sowjetischen Märchenfilm mit Federico Fellini und den Drogenfantasien aus „Fear and loathing in Las Vegas“ zu verbinden. Die Hauptdarsteller torkeln, fallen und rollen durch die grellen Sets und bringen sich und die Geschichte immer ein Stück näher an ihr unweigerliches Ende.
Ein „psychedelisches Abenteuermärchen nach Jules Verne“ sollte sein Film werden, sagt Wenzel Storch im Gespräch. Aber es gibt noch eine andere Beschreibung, mit der er sich anfreunden kann: „In schöner Umgebung wird 90 Minuten lang Scheiße gelabert.“ (sueddeutsche.de)
Freuen kann man sich dabei auf die Synchronstimmen von Harry Rowohlt, Max Raabe und Friedrich Schoenfelder sowie Kirchenvergewaltigende Schnecken und einiges mehr ... [cs]