 Im Februar 2010 wurde die ufo-Universität als Plattform einer theoretischen Gesellschaftskritik gegründet, die aber auch praktisch wirken wollte. Etwa 30 Frauen und Männer, SchülerInnen und StudentInnen, Angestellte und Freelancer trafen sich und diskutierten darüber, wie die Welt zu verstehen sei und woher unsere alltäglichen Drangsale stammen.
Doch nach einer regen Gruppenarbeit geriet die praktische Auseinandersetzung ins Hintertreffen. Nach und nach sprangen viele der TeilnehmerInnen ab. Für die praktische Arbeit konnten zwar einige neue TeilnehmerInnen gewonnen werden, doch die ersehnte Synergie aus theoretischer Reflexion und praktischer Handlung hat sich in und durch die Gruppenarbeit nicht eingestellt. Zu unbedeutend schien die private Kritik-Eigenbrötelei in der offenen Konkurrenz zu Praktikum, Studium, Arbeitsamt und was sonst noch so Zeit und Energie in Anspruch nimmt.
Doch das soll aber nicht heißen, dass das Festival und in ihm die Abschlussausstellung nichts zu bieten hätten. Im Gegenteil: Wir haben neue MitstreiterInnen hinzugewonnen und so einige kleine, aber interessante Projekte auf die Beine gestellt. Hinzu kommt ein Bildungs- und Diskursangebot, das das
Festival ergänzt und zwei Schwerpunkte hat: 1) Krise Spezial und 2) Kunst und Politik.
Wir hoffen auf regen Austausch und Diskussionen. Was hiernach aus der Idee ufo-Universität wird, wissen wir noch nicht. Für Vorschläge sind wir offen … In diesem Sinne: Kommt vorbei. [ufo-universität]
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